BoothDock druckt direkt am Event – mit Formatbindung, mehreren Druckern und Limits, die Papier und Farbband schonen.

Formate
Vorlagen sind an ein Druckformat gebunden (z. B. 10×15, 2×6-Streifen, 6×20-Panorama). Der Ausdruck entspricht 1:1 der Vorschau (WYSIWYG über Editor, Gastbildschirm und Abzug).
Mit Kopien aufs Blatt setzt ein Druckprofil denselben Entwurf mehrfach auf ein Blatt – zum Beispiel zwei 2×6-Streifen auf ein 4×6-Blatt (siehe unten).
Mehrere Drucker
Mehrere Drucker lassen sich einbinden und unter Drucker → Zuordnung & Limits per Verteilung nutzen – ab zwei Druckprofilen, mit einem Zweitdrucker:
- Beide Drucker – jedes Blatt geht an beide Drucker (das Drucklimit des Events zählt doppelt),
- Abwechselnd – die Drucke wechseln sich ab, z. B. bei hohem Andrang.
Vorlagen können an ein bestimmtes Druckerprofil gebunden werden (z. B. Streifen auf den passenden DNP-Drucker).
Drucklimits
Gegen Papier-/Farbband-Verbrauch:
- Limit pro Foto – wie oft ein Gast ein einzelnes Foto drucken kann,
- Limit pro Event – Gesamtdeckel für das Event.
Wie viele Drucke eine Vorlage anbietet, stellst du im Design-Editor an der Vorlage ein (Drucke pro Gast (max.)) – es gilt die kleinere Zahl. Ein hängender Drucker blockiert weder die Zeit noch den nächsten Gast.
Treiber-Einstellungen je Profil (Windows)
Ein Drucker, mehrere Formate: Zwei Druckprofile dürfen denselben Systemdrucker mit unterschiedlichen Treiber-Einstellungen nutzen – zum Beispiel ein Profil mit 2-Zoll-Schnitt für Streifen und eines ohne, oder glänzend und matt. Dafür gibt es je Profil zwei Wege:
- Treiber-Einstellungen (empfohlen): Studio liest die Optionen direkt aus dem Treiber (Schnitt, Finish, Papiergröße, Auflösung …) und speichert deine Auswahl im Profil – ohne den treibereigenen Dialog. Bei DNP-Druckern schreibt Studio die Auswahl seit Fassung 1.0.4 auch in den Teil, den der DNP-Treiber wirklich liest; vorher konnte ein Profil mit 2-Zoll-Schnitt ungeschnitten drucken.
- Treiber-Dialog öffnen: die „Druckeinstellungen" des Herstellers, wie man sie von Windows kennt. Beachte: Der DNP-Dialog zeigt immer seinen eigenen zuletzt gespeicherten Zustand, nicht die Einstellung des Profils – stelle dort also je Profil bewusst alles ein und bestätige mit OK.
Was im Profil erfasst ist, gewinnt beim Druck vor jeder Automatik. Erfasst oder Nicht erfasst steht direkt neben dem Knopf.
Treiber vermessen
Manche Treiber speichern ihre Einstellungen nur in ihrem eigenen Dialog. Damit die Treiber-Einstellungen je Profil auch für dein Druckermodell funktionieren, gibt es unter den Treiber-Einstellungen Treiber vermessen: Du stellst je Runde genau eine Option im Treiberdialog um und bestätigst mit OK – Studio übermittelt die Ergebnisse an das Hub, damit das Modell dort hinterlegt werden kann. Es wird nichts gedruckt und nichts am Profil geändert. Für DNP DS620, DS-RX1, DS40 und DS80 sind die Karten bereits hinterlegt; ein Messlauf bestätigt sie.
2x6-Streifen auf 4x6 drucken
Ohne passende Einstellung zieht der Druckertreiber einen 2×6-Streifen über das ganze 4×6-Blatt. Mit drei Einstellungen am Druckprofil kommen stattdessen zwei Streifen auf ein Blatt, und der Drucker schneidet in der Mitte.
Im Admin-Bereich unter Drucker → Profile das Druckprofil wählen, dann:
- Treiber-Papierformat: auf Vom Drucker laden tippen und das 4×6-Blatt wählen. Es heißt je nach Treiber (4x6) oder (6x4), beim DNP DS-RX1 PR (4x6).
- Kopien aufs Blatt auf 2 stellen. Der Hinweis darunter nennt jetzt das gewählte Papier, z. B. 4.0 x 6.0 Zoll (beim DS-RX1 4.1 x 6.2 Zoll).
- Treiber-Einstellungen: auf Optionen laden tippen, bei 2inch cut den Wert Enable wählen (beim DS-RX1 Enable (Printer V.1.10 or later)) und Übernehmen tippen. Steht dort auch eine Papiergröße, dasselbe 4×6-Blatt wählen.


Ergebnis: zwei Streifen auf einem Blatt, in der Mitte geschnitten. Optionsnamen wie 2inch cut und Enable liefert der Druckertreiber selbst – deshalb stehen sie auf Englisch da.
Typischer Fehler: Steht Treiber-Papierformat auf Automatisch, wirkt Kopien aufs Blatt nicht – der Hinweis darunter bittet dann, zuerst das Papierformat aus dem Drucker zu laden –, und der Streifen wird über das ganze Blatt gezogen. Schneidet der Drucker trotz Enable nicht in der Mitte: Den 2-Zoll-Schnitt gibt es laut DNP-Treiber erst ab Drucker-Firmware V1.10.
Seit BoothDock Studio 1.5.5 zeigt das Druckprofil in diesem Fall eine Warnung. Ab 1.5.6 meldet die Box ihre Druckprofile auch an den Hub: Unter Boxen stehen sie in den Details der Box im Abschnitt Drucker – mit derselben Warnung.
Drucken vom iPad oder iPhone (AirPrint)
Auf iPad und iPhone druckt BoothDock Studio über AirPrint. Im Admin-Bereich unter Drucker im Druckprofil:
- Drucker wählen… tippen und den Drucker auswählen. Er muss AirPrint sprechen und im selben WLAN sein. Danach druckt die Box ohne Dialog an diesen Drucker.
- Mit Prüfen fragst du den Drucker an. Manche AirPrint-Gateways antworten darauf nicht, drucken aber trotzdem – mach im Zweifel einen Testdruck.
- Unter Blattformat (ab BoothDock Studio 1.5.6) das Papier im Drucker wählen. Daraus rechnet Kopien aufs Blatt, wie oft der Entwurf auf ein Blatt passt.
Den Schnitt (z. B. den 2-Zoll-Schnitt für Streifen) steuert AirPrint nicht – den stellst du am Drucker bzw. am Gateway ein. Leg je Papierformat ein eigenes Profil an.
Nur digital, ohne Drucker
Keinen Drucker dabei? Im Admin-Bereich unter System → Betrieb → Ergebnis-Aktionen (Gast) den Knopf Drucken ausschalten. Dann erscheint am Ergebnis kein Druckknopf mehr. Gäste holen ihre Fotos per QR-Code aus der Galerie des Events, auf iPad und iPhone auch per AirDrop – und später jederzeit in der Galerie.
Drucke je Event im Hub
Im Hub steht die Zahl der Drucke in der Zahlenzeile oben im Event; aufgeschlüsselt siehst du sie im Reiter Übersicht im Abschnitt Drucke: die Summe, aufgeschlüsselt nach Format (Vorlagengröße) und nach Box. Läuft das Event gerade, aktualisiert sich die Zahl alle 30 Sekunden. In der Event-Liste steht die Zahl der Drucke auf der Karte.
Hast du an der Box ein Limit je Event eingeschaltet (siehe oben), steht dort „x von y“ mit dem Rest. Ohne Limit siehst du nur die Summe.
Gezählt werden die Drucke der Aufnahmen, die im Hub ankommen. Druckt die Box offline, zählen die Aufnahmen nach, sobald sie hochgeladen sind. Aufnahmen, die nicht hochgeladen werden (zum Beispiel, wenn der Gast die Veröffentlichung ablehnt), fehlen in dieser Zahl.